Idee und Form 2017: Anmeldung und Information

IDEE UND FORM 2017: „UNDER CONSTRUCTION“


Die Zusammenarbeit der Ars Natura Stiftung und des Fachgebietes Entwerfen und Baukonstruktion der Universität Kassel unter der Leitung von Frau Prof. Häntsch hat in den Sommersemestern 2012, 20132014 und 2015 eine Vielzahl sehr gelungener studentischer Wettbewerbsbeiträge (2012 2013 / 2014 / 2015 / 2016) hervorgebracht, pro Turnus konnte jeweils eine der drei Siegerarbeiten umgesetzt werden. Die alle zwei Wochen stattfindenden Besprechungstermine werden über Aushänge mitgeteilt und von den Ars Natura-Mitarbeitern Janosch Nowak und Igor Vrána betreut.

Alle Studenten des Fachbereiches 06 ASL sind herzlich dazu eingeladen einen Beitrag zu leisten, bei Abgabe eines regelkonformen Entwurfes werden 3 Credits vergeben. Wie letztes Jahr wird eine Fachjury die Gewinner ermitteln, auf die/den Erstplatzierte/n  warten 300 Euro Preisgeld, der zweite und der dritte Platz werden mit 200 respektive 100 Euro belohnt.

Das Thema

Idee und form 2017 : under construction
Die Ars Natura Stiftung lobt einen Wettbewerb für einen innovativen Untersteller aus, welcher sich in Form, Funktion und / oder Konstruktion an von der Natur gegebenen Strukturen / Impressionen orientiert und sich in seine Umgebung einfügt. Dieser Untersteller soll als Ort der Kommunikation, Info Point und Treffpunkt fungieren.

Bei dem Entwurf soll das Konzept der Ars natura Stiftung sowie die konstruktiven Ansprüche des Fachgebietes “Entwerfen und Baukonstruktion” berücksichtigt werden.

“Idee und Form“ ist eine Stegreifübung, mit angeschlossenem Wettbewerb. Zugelassen sind alle Studenten/innen des Fachbereiches ASL.

Im Zweiwochenrhytmus werden die Teilnehmer/innen betreut und zu Beginn der Semesterferien die Arbeiten von einer Fachjury ausgewertet.
Wie in den Jahren zuvor, wird einer der prämierten Entwürfe umgesetzt.

Der Leittext der Ars Natura Stiftung:

„In den vergangenen Jahrzehnten erfolgte durch fortschreitende Urbanisierung, Individualisierung und Globalisierung eine Angleichung von Stadt und Land. Die ehemaligen Pole Stadt und Landschaft schmelzen nach und nach ab und fließen zu einer Einheit zusammen. In den Schmelzzonen, am Rande der Stadt, am Übergang zur Landschaft, entsteht ein neuer peripherer Raum – eine zur städtischen Agglomeration “periphere Landschaft”, welche die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse nach Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Erlebnissen oder Regeneration bedient. Dabei hinterlässt die Größe, Geschwindigkeit und Intensität dieses Schmelz- bzw. Transformationsprozesses einen dauerhaften Abdruck auf der Landschaft. Während frühere stadtplanerische Konzepte diesen Abdruck häufig schmerzlich sichtbar machten, da die Ressource Landschaft weiträumig und duldsam genug erschien, müssen heutige zukunftsfähige Entwürfe einen behutsameren Dialog von Mensch und Landschaft im Blick haben. Diese neuen Entwicklungen verlangen Freiraum für neue Ideen, Möglichkeiten für visionäre Entwürfe, die dem Landschaftsgenuss gewidmet sind. Wer genießt, zerstört keine alten Bäume, begradigt keinen Bach, verstellt nicht den Himmel…“

ANFORDERUNGEN AN DIE BEITRÄGE

„Idee und Form“ ist eine Stegreifübung mit anschließendem Wettbewerb, Teilnahmebedingung ist die Abgabe eines den Regularien entsprechenden Wettbewerbsplanes.

Die Studenten werden gebeten basierend auf dem o.g. Thema architektonische Interventionen zu entwickeln, welche den konstruktiven Ansprüchen des Fachgebietes Entwerfen und Baukonstruktion der Universität Kassel und den Grundsätzen der Ars Natura Stiftung gerecht werden.

Bevorzugte Materialien der Arbeiten sind Holz, Metall und Stein – weitere Materialien sind durchaus zulässig, sofern dieses von dem jeweiligen künstlerischen Konzept benötigt wird.

Es sollte möglichst beachtet werden, dass eine Umsetzbarkeit des Beitrages gewährleistet ist. Die Dimensionen sind entsprechend des Kostenrahmen von 3.000 – 5.000 € zu wählen.

Der Abgabe umfasst ein A0 Präsentationsplan und ggf. Arbeitsmodell.

Die Abgabe der Arbeiten wird am Anfang der Semesterferien erfolgen.

ERMITTLUNG DES SIEGERENTWURFES UND ANSCHLIEßENDE UMSETZUNG

Die Gewinner werden von einer Fachjury bestehend aus Hochschulvertretern der Universität Kassel, den Ars Natura Kuratoren und externen Architekten gewählt und im Rahmen eines Pressetermins mit Preisgeldvergabe mitgeteilt.